Neues Ladeequipment

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mir für teuer Geld zwei zusätzliche Ladegeräte für meine Zero SR gekauft. Inzwischen hat sich die Ladetechnik jedoch deutlich weiterentwickelt. Und ich besitze jetzt drei neue Ladegeräte von DigiNow.

Hier der Größenvergleich zwischen den alten und den neuen Ladegeräten:

Größenvergleich zwischen altem und neuem Ladegerät – von oben
Größenvergleich zwischen altem und neuem Ladegerät – von vorne

Darüber hinaus leisten die neuen Ladegeräte 3,3 kW, während die alten 2,5 kW liefern konnten.

Alles in Allem also ein erstaunlicher technischer Fortschritt!

Mein Plan ist es die drei Ladegeräte in einen einzigen Koffer einzubauen. Den kann ich dann als Top-Case auf das Motorrad schnallen während die Seitenkoffer frei bleiben für normales Gepäck.

Weil die normalen Schuko Haushaltssteckdosen so viel Leistung nicht vertragen muss ich auch meinen bisherigen Verteiler austauschen. Der neue Verteiler wird zusätzlich mit RCBOs für jede Phase ausgestattet:

CEE rot auf CEE blau Verteiler mit RCBO Sicherungen für jede Phase

 

Die ersten Tests mit den neuen Ladern waren bereits erfolgreich – ich bin damit nach Wien gefahren und konnte unterwegs mit rund 10 kW aufladen. Das bedeutet: Pausen von nur noch etwa 45 Minuten bei einer Fahrtzeit von etwa 90 Minuten!

3. Elektro Fun Day 2017 in Buochs

Während meine bessere Hälfte in Luzern einkaufen war, habe ich ein paar Bilder und Videos beim 3. Elektro Fun Day 2017 in Buochs gemacht.

Bei der Speed-Challenge hat auch eine Zero SR teilgenommen. Für ein Pendlerfahrzeug ist das ein recht gutes Ergebnis!

Der nette Kerl im Bild ist übrigens Adrian von Büren, der das Event organisiert hat.

Fahrt nach Sylt – 2. Teil

3. Tag – Endlich Sylt

Am nächsten Morgen um 8 Uhr (Gott, warum immer so früh!) dann Aufstehen und erstmal die Schafe beim Frühstück begrüßen. Für Alle die nicht aus dem Norden kommen: Die Schafe sorgen dafür, dass die Dämme nicht durch Unkraut und Bäume kaputt gehen. Ganz nach dem Motto: „Macht kaputt was euch kaputt macht! Und lasst es die Schafe tun.“

Dammschafe in Sankt Margarethen
Dammschafe in Sankt Margarethen
Tiefste Landstelle Deutschlands
Tiefste Landstelle Deutschlands

Dann die tiefste Landstelle Deutschland besuchen – schließlich sind wir hier nicht zum Vergnügen unterwegs, sondern um ein paar Extrempunkte zu besuchen. Die Stelle ist zum Glück gut markiert, so dass ich nicht lange suchen musste.

Weiter ging es über Husum nach Niebüll. Von dort fährt das Sylt-Shuttle der Deutschen Bahn auf die Insel.

Die Überfahrt war ziemlich perfekt würde ich sagen – und nicht nur weil das Wetter toll war: Ankommen, aufschnallen, rüber fahren. Die Landschaft genießen und sich mit anderen Reisenden unterhalten. Da geht die Zeit wie im Flug vorbei.

Mission Accomplished!

Nördlichster Punkt Deutschlands
Nördlichster Punkt Deutschlands

Auf Sylt angekommen ging es weiter nach Norden. Bis ich mit dem Motorrad nicht mehr weiter durfte: Die Dünen sind natürlich komplett tabu! Also bin ich zu Fuß an den Strand und habe sozusagen den nördlichsten Punkt zu meinem Motorrad gebracht. Wenn der Prophet nicht zum Berg darf, dann muss man halt den Berg zum Prophet bringen… so einfach ist das!

Nördlichster Punkt Sylts auf Moped
Nördlichster Punkt Sylts auf Moped

Die Rückfahrt nach Hamburg war dann ein Klacks. Wieder mit dem Sylt Shuttle zurück – diesmal in Begleitung eines Indian-Fahrers, der früher auch im Harley-Davidson Chapter auf Sylt aktiv war bevor ihm die Harley Fahrer dort zu sehr „Schicki-Micki“ wurden.

Während ich in Hamburg aufgeladen habe bin ich in der Kirche nebenan gewesen und habe dort mit zwei sehr netten Damen gesprochen, die sich dort um den Erhalt der Kirche kümmern. Natürlich habe ich dafür etwas gespendet – obwohl mir die katholischen Kirchen ehrlich gesagt besser gefallen.

Unterwegs im Norden gibt es allerlei Kurioses zu entdecken

Und schließlich habe ich diesen wunderbaren Tag im Hotel „Deutsches Haus“ beendet. Dort wurde ich äußerst freundlich willkommen geheißen und hatte wieder einmal eine sehr angenehme und erholsame Nacht. Das war auch nötig, denn am nächsten Tag geht es nach Bremerhaven und damit zur eigentlichen Herausforderung:

Die WAVE 2016!