Autor: Christian Jog

  • Mon Frère

    Mein Bruder ist grade in Frankreich mit dem Fahrrad unterwegs:


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    Sehr coole Bilder hat er schon gemacht und allmählich bekomme ich Lust auch mal so eine kleine Weltreise zu unternehmen. Allerdings auf Schuster’s Rappen, weil mir fahrradfahren nicht besonders liegt 🙂

    Wer mehr von seiner Reise wissen möchte: Er blogt seinen Fortschritt bei Facebook – dort einfach nach „Nicki Jog“ suchen.

    In diesem Sinne,
    Euer Krisch

  • 1000 km

    Heute hab‘ ich die 1000 km voll gemacht. So viel bin ich gelaufen seit Juni letzten Jahres. Ich finde darauf kann ich stolz sein 🙂

    In diesem Sinne,
    Euer Krisch

  • Übertraining und wieder gut

    Nachdem ich die letzten 2 Wochen ein wenig mit Übertraining zu kämpfen hatte, war heute wieder mal ein guter und angenehmer Halbmarathon Trainingslauf drin.

    Das Übertraining hab‘ ich wieder in den Griff bekommen, nachdem ich sehr gezielt entspannt und regeneriert habe. Also grade auch am Wochenende viel Schlafen und hin und wieder mal ein Bad nehmen. Kino oder ähnliches war damit leider auch erstmal nicht drin, aber das wird nachgeholt 🙂

    Für alle, die Jack Black und Games mögen:  Brutal Legend Video Game, Tim Schafer Introductory Walkthrough

    Dümmere Sprüche und eine coolere Story hab ich schon lange nicht mehr gehört und gesehen.

    In diesem Sinne,
    Euer Krisch

  • Die richtige Lauftechnik: Der Fuß

    Update: Ich habe „Vorfuß“ durch „Mittelfuß“ ersetzt. Obwohl Vorfuß anatomich richtig ist, will ich verhindern, dass irgendjemand auf die Idee kommt über den Fußballen zu laufen – das ist nicht mal für Balett-Tänzer gesund! (Was sie allerdings nicht davon abhält es trotzdem zu tun 😉 )


    Für die meisten Freizeitläufer ist es völlig normal mit der Ferse aufzutreten und über den gesamten Fuß abzurollen. Leider ist das auch die ungünstigste Technik, die man sich vorstellen kann. Zum einen, weil man dadurch relativ viel Energie beim Laufen verschwendet. Zum anderen, und das ist viel wichtiger, ist es grundweg ungesund.

    Das liegt daran, dass man, wenn man mit der Ferse zuerst auftritt, das gesamte Bein staucht. Insbesondere das Knie und auch die Knöchel werden stark beansprucht. Lediglich der Schuh dient als Dämpfung um das abzufangen.

    Jetzt ist es aber eigentlich so, dass der Mensch zum Laufen geradezu gemacht ist. Wie kann es also sein, dass so viele Läufer falsch laufen? Das ist relativ schnell beantwortet: Durch die relativ harten Straßen mussten auch besser gepolsterte Schuhe her. Durch diese Schuhe wurde dann das Laufverhalten verändert und die meisten Menschen laufen in Schuhen eben über die Ferse.

    Sehr einfach kann das jeder an sich selbst beobachten: Wer einmal ohne Schuhe auf etwas härterem Boden läuft wird schnell merken, dass ein Laufen über die Ferse schmerzhaft ist. Und ganz instinktiv wird man dann über den Mittelfuß laufen – die natürliche und schonende Lauftechnik. [2]

    Für eine bessere Lauftechnik ist es also wichtig so zu laufen, wie das Mutter Natur angedacht hatte: Über den Mittelfuß und nicht über die Ferse. Allerdings sollte eine Umstellung, wenn man bisher über die Ferse gelaufen ist, langsam durchgeführt werden. Der Körper muss sich auch daran est wieder gewöhnen. Schließlich wurde er lange Zeit auf die Bewegung konditioniert. Eine ganzheitliche Methode für eine gute Lauftechnik nennt sich „Pose“ und wird u.a. auch von Joe Friel empfohlen.

    Bei Youtube gibt es ein sehr gutes Video zur Lauftechnik: „Better running training tips stretching muscles technique“

    Allerdings sei hier auch nochmal ausdrücklich gewarnt: Eine zu schnelle Umstellung der Lauftechnik kann Verletzungen und große Probleme nach sich ziehen. Wer also seine Technik verbessern möchte sollte das langsam und mit Bedacht tun. Hilfreich bei der Umstellung sind auch Schuhe, die das natürliche Laufen fördern. Und das tun diese Schuhe indem sie eben nicht mehr stützen. Während die Sohle sehr dünn und flexibel ist um das Gefühl des barfuß laufens zu erhalten, gibt es aber auch praktisch keinen Seitenhalt mehr.

    Das führt dazu, dass man ganz automatisch mehr Muskeln für den Seitenhalt aufbaut. Gleichzeitig ist ein Umknicken jedoch gefährlich solange diese Muskeln noch nicht ausgeprägt sind. Die Schuhe sind deshalb nicht für jede Situation gedacht. Insbesondere Tennis, Badminton oder ähnliche Sportarten sind ein no-go.

    Ein paar schöne Beispiele, wie solche Schuhe aussehen kann man auf der Seite „Barfusslaufen.com“ sehen. Mir gefällt vor allem der Feelmax M Leder.

    Neben den Schuhen gibt es noch andere Möglichkeiten seine Lauftechnik und insbesondere die Fußtechnik zu verbessern: Die Schritt-Frequenz.

    Spitzenläufer schaffen etwa bis zu 96 Schritte pro Fuß und Minute. Also zum Beispiel 96 mal in der Minute mit dem rechten Fuß auftreten. Das hat mehrere Vorteile. Insbesondere verringert man automatisch die anstrengende vertikale Bewegung, also die auf-und-ab Bewegen beim Laufen. [1]

    Wenn man die Frequenz steigern will kann man während dem Laufen ganz einfach mitzählen, wie oft man in 20 Sekunden mit dem rechten oder Linken Fuß auftritt. Dieser Wert sollte am besten über 30 sein (was 90 Schritten pro Minute entspricht). Ist man hier zu langsam sollte man versuchen kleinere Schritte zu machen oder die Geschwindigkeit erhöhen – was immer man für angemessen empfindet.

    Man kann also durch eine korrekte Lauftechnik nicht nur schneller werden, sondern auch noch gesünder Laufen. Na wenn das nicht ein Paradebeispiel für ein win-win ist 🙂

    In diesem Sinne,
    Euer Krisch

    [1] „Take a Big Step Toward Running Faster“ von Carmichael Training Systems, 27.03.2007
    http://www.trifuel.com/training/run/take-a-big-step-toward-running-faster

    [2] „Barefoot Running“ by Michael Warburton, Sportscience 5(3), 2001
    http://sportsci.org/jour/0103/mw.htm

    [3] „Reduced Eccentric Loading of the Knee with the Pose Running Method“, Medicine & Science in Sports & Exercise: Volume 36(2) February 2004 pp 272-277
    http://www.posetech.com/library/dr-02-04-004.html

  • Slave to the Rythm

    Geschafft!

    Heute war der LBS-Halbmarathon in Stuttgart. Und was soll ich sagen: Es ist super gelaufen. Das Wetter war im Grunde perfekt, die Stimmung war gut (wenngleich die Stuttgarter beim Jubeln ein wenig zurückhaltend waren) und bei mir lief es auch ganz ordentlich.

    Meine Endzeit war dann auch deutlich unter den 2 Stunden, die ich mir vorgenommen hatte: 1:50:19

    Da ich keinerlei Verschleißerscheinungen habe und es meinen Muskeln ansonsten auch ganz gut geht, sehe ich dem München-Marathon mit freudiger Erwartung entgegen.

    In ein paar Tagen gibt’s sicherlich die ersten Bilder 🙂

    In diesem Sinne,
    Euer Krisch